Seit Anfang des Jahres beschäftigt uns die weltweite Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2 oder Covid-19). Die sogenannte “Corona-Krise” hat unser aller Leben ordentlich auf den Kopf gestellt. Und nur gemeinsam können wir sie auch bewältigen. Gerade ältere oder immunschwache Menschen sind besonders gefährdet. Helfen Sie mit, diese zu schützen.

Was kann ich tun um mich und meine Mitmenschen zu schützen

  • Soziale Kontakte mit Freunden, Familie und Bekannten auf das Nötigste reduzieren
  • Regelmäßig Hände mit Seife oder alkoholhaltigem Desinfektionsmittel waschen
  • 1 bis 2 Meter Abstand halten
  • Gesicht und vor allem Mund, Augen und Nase nicht mit den Fingern berühren
  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden
  • In Armbeugen oder Taschentuch niesen, Taschentuch entsorgen
  • Räume regelmäßig lüften
  • Bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben

Wie gefährlich ist das Coronavirus

Wie gefährlich der Erreger ist, ist noch nicht genau abzusehen. Momentan scheint die Gefährlichkeit des neuen Coronavirus deutlich niedriger als bei MERS (bis zu 30 Prozent Sterblichkeit) und SARS (ca. 10 Prozent Sterblichkeit) zu sein. Man geht derzeit beim neuartigen Coronavirus (SARSCoV-2) von einer Sterblichkeit von bis zu drei Prozent aus. Ähnlich wie bei der saisonalen Grippe durch Influenzaviren (Sterblichkeit unter 1 Prozent) sind v.a. alte Menschen und immungeschwächte Personen betroffen.

Wie äußert sich die Krankheit

Infektionen von Menschen mit gewöhnlichen Coronaviren sind meist mild und asymptomatisch. Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind u.a Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. In schwereren Fällen kann die Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen und sogar den Tod verursachen. Es gibt auch milde Verlaufsformen (Symptome einer Erkältung) und Infektionen ohne Symptome.

Für die Dauer der Pandemie ist es möglich Medikamente auch ohne Arztbesuch verschrieben zu bekommen. Der Arzt kann das Rezept elektronisch direkt an die Apotheke übermitteln.

Mag. pharm. Hannes HROVAT

Wie wird die Krankheit behandelt

Es gibt keinen Impfstoff. Die Behandlung erfolgt symptomatisch, das heißt durch Linderung der Krankheitsbeschwerden wie zum Beispiel durch Gabe fiebersenkender Mittel.

Darf ich zu meiner Ärztin oder zu meinem Arzt gehen

Haben Sie den Verdacht, an einer COVID-19-Infektion erkrankt zu sein, gehen Sie bitte NICHT zu Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Bleiben Sie zu Hause und kontaktieren Sie die 24h-Hotline 1450!

Bei sonstigen Anliegen und Gesundheitsproblemen nehmen Sie bitte zuerst mit der Ärztin/dem Arzt telefonisch Kontakt auf. Nicht dringende Arzttermine sollte man aufschieben.

Wie komme ich in Corona-Zeiten zu meinen Rezepten

Für die Dauer der Pandemie ist es möglich Medikamente auch ohne Arztbesuch verschrieben zu bekommen. Konkret funktioniert das Service bei Kassenärztinnen und Kassenärzten, die an das ELGA e-Medikationssystem angeschlossen sind. Wenn nicht, kann es auch per Fax an die Apotheke übermittelt werden.

Ich brauche dringend ein Medikament – kann aber nicht in die Apotheke kommen

Wir bieten einen Zustellservice, mit dem wir Ihre notwendigen Arzneimittel zu Ihnen nach Hause liefern.
MEHR ZUM LIEFERSERVICE

Wie können wir besonders gefährdete Gruppen, wie ältere Menschen und Menschen mit einem schwachen Immunsystem, schützen

Hygienemaßnahmen wie auch während der Grippesaison sind einzuhalten. Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ungefähr 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen.

Welche Personen zählen zu einer Risikogruppe

Als Risikogruppe gelten Menschen über 65 Jahre sowie Personen mit chronischen Vorerkrankungen jeden Alters. Diese Gruppe schließt auch jüngere Menschen ein. Unabhängig vom Alter steigt für Personen mit Lungenerkrankungen und chronischen Vorerkrankungen die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung mit schwerem Verlauf.
Gerade für sie ist das Coronavirus gefährlich. Diese Menschen brauchen besonderen Schutz, aber auch solidarische Unterstützung im Alltag. Die allgemeine Aufforderung, soziale Kontakte zu vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben, gilt für die Risikogruppe ganz besonders. Das dient dem Schutz dieser Personengruppe und hilft, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen.

Was ist der Unterschied zwischen einer medizinischen Mundmaske und einem Mund-Nasen-Schutz

Schutzmasken sind spezielle Masken, wie beispielsweise medizinischer Mund-Nasen-Schutz (z.B. OP-Masken), die dem Medizinproduktgesetz unterliegen und beispielsweise Menschen in der Umgebung des Trägers des medizinischen Mund-Nasen-Schutzes vor Tröpfchen, die der Träger beim Sprechen, Niesen und Husten produziert, schützen. Sogenannte partikelfiltrierende Halbmasken (FFP1-, FFP2- und FFP3-Masken filtern Partikel aus der Atemluft und werden von verschiedenen Berufsgruppen als persönliche Schutzausrüstungen verwendet, um sich vor Schadstoffen abzuschirmen. Diese speziellen Schutzmaskenarten unterliegen gesetzlichen Regelungen und müssen speziellen Prüfkriterien entsprechen.

Der Mund-Nasen-Schutz (MNS) dient dem privaten Gebrauch als mechanische Barriere und soll im Rahmen des achtsamen Umgangs mit den Mitmenschen die Umgebung vor Tröpfchen die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen schützen. Für den MNS gibt es keine speziellen gesetzlichen Anforderungen und Prüfkriterien.

MEHR FRAGEN

Für weitere Informationen gibt es eine Infoline der AGES zu dem Coronavirus: 0800 555 621 (7 Tage in der Woche, 0 bis 24 Uhr).

Quelle: www.sozialministerium.at

In unserem Online-Shop erhältlich (Werbung)

Adler Handdesinfektion Spray 50 ml

Mit unserem Desinfektionsmittel für die Hände beugen Sie Krankheiten vor und leisten einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheit Ihrer Mitmenschen.

Mund Schutzmaske FFP2

Die Atemschutzmaske kann nicht nur im medizinischen Bereich verwendet werden, sondern auch in Zeiten von erhöhter Ansteckungsgefahr.

Adler Handdesinfektion Pumpspender 100 ml

Desinfektionsmittel für die Hände hergestellt nach offizieller Rezeptur der WHO.