Unser Immunsystem arbeitet ständig auf Hochtouren. Es schützt uns vor Bakterien und Viren. Doch kaum sinken die Temperaturen, geht es bei vielen wieder los mit Erkältungen. Trockene Heizungsluft und Temperaturschwankungen lassen uns anfälliger werden. Das Immunsystem wird geschwächt. Dennoch gibt es viele Maßnahmen um es wieder anzukurbeln.

1. Powerfood für das Immunsystem

Essen Sie abwechslungsreich und achten Sie vor allem auf eine vitaminreiche Kost. Bestimmte Nährstoffe in unserer Nahrung sind indirekt am Immunsystem beteiligt:

  • Vitamine: A, B6, B12, C, D, E
  • Spurenelemente: Zink, Eisen, Selen, Kupfer, Kalzium, Magnesium
  • sekundäre Pflanzenstoffe

Brokkoli und auch andere Kohlsorten enthalten jede Menge Vitamin-C und schützen dadurch vor Erkältungen. Sie sind außerdem eine wertvolle Kalziumquelle und liefern uns wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Folsäure. Schon vor einiger Zeit entdeckten Wissenschaftler die krebsvorbeugende und sogar krebshemmende Wirkung des Brokkolis, genau genommen seines Inhaltsstoffes Sulforaphan.

Auch Knoblauch ist eine wahre Wunderknolle und enthält zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, unter anderem Vitamin A, B und C, sowie Kalium und Selen. Auch eine Reihe wichtiger sekundärer Pflanzenstoffe steckt im Knoblauch, sowie der antibakterielle Wirkstoff Allizin, der auch gegen Viren und Krankheitserreger wirksam ist.

Essbare Pilze wie z. B. Champignons, Austernpilze, Shiitake Pilze enthalten eine Reihe von sehr gesunden Nährstoffen. Viele Pilze wurden schon im alten China als Heilmittel verwendet.

Zitrusfrüchte enthalten viel Vitamin C und und sind ein ausgezeichneter Zellschutz. Den höchsten Gehalt an Vitamin C hat die Zitrone (mehr als 50 Milligramm pro 100 Gramm). Frischer Zitronensaft sorgt für ein basisches Milieu im Körper und macht daher unempfänglicher für Viren und Bakterien.

Kräutertee reguliert das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper und kann dabei helfen eine Übersäuerung zu verhindern und so das Immunsystem stärken. Ein übersäuerter Körper ist empfänglicher für Bakterien und Viren. Besonders gut geeignet sind Arzneikräuter wie Brennnessel, Kamille und Salbei aber auch Rooibos-, Zistrosen- oder Lapacho Tee.

2. Ab in die frische Luft

Nicht die Kälte, sondern warme und verbrauchte Luft zu Hause, im Büro oder in öffentlichen Verkehrsmitteln sind im Winter einer der Hauptauslöser für Erkältungswellen. Deshalb: Pudelmütze, Anorak und Stiefel herausgeholt und hinaus ins Freie! Ein Spaziergang in frischer Luft fördert die Durchblutung. Durch die Sonne produziert der Körper außerdem Vitamin D, das wichtig für die Abwehrkräfte ist. Zu Hause helfen fünf Minuten “Stoßlüften” um neuen Sauerstoff reinzulassen.

3. Gute Laune statt Stress

Während seelische Beschwerden und Stress das Immunsystem schwächen, kann eine optimistische Lebenseinstellung die Abwehrkräfte ankurbeln. Versuchen Sie, so wie es uns die Natur vormacht, in den Wintermonaten etwas leiser zu treten. Denn Dauerstress raubt uns wichtige Nähstoffe. Es kommt zu vermehrter Kortisolausschüttung und zu einer Drosselung des Immunsystems.

4. Ausreichend Schlafen

Gönnen Sie sich zwischen 7 und 9 Stunden Schlaf pro Nacht. Wachstumshormone werden ausgeschüttet, der Stoffwechsel wird angeregt und der Körper entgiftet. Schlaf unterstützt zudem die Arbeit bestimmter Abwehrzellen, der wichtigen T-Zellen. Eine Nacht mit zu wenig Schlaf schwächt bereits unser Immunsystem. Achten Sie auch auf die optimale Raumtemperatur zwischen 16 bis 18 °C in Ihrem Schlafzimmer.

5. Hände waschen nicht vergessen

Gerade wenn Sie viel “Öffentlich” unterwegs sind, in einem Großraumbüro arbeiten oder viel Hände schütteln müssen, sind Sie ständig von Krankheitserregern umgeben. Hände waschen ist essentiell, um die Ansteckung mit Viren und Bakterien zu vermeiden.

6. Achten Sie auf den Darm

80 Prozent aller Immunzellen, die uns schützen, befinden sich im Darm. Eine ausgewogene Bakterienflora ist für die ordnungsgemäße Darmfunktion ausschlaggebend, weil sie ein Hindernis für fremde Eindringlinge darstellt. Eine gut funktionierende Darmflora kann Nährstoffe und Vitamine aus der Nahrung optimal verwerten und so das Immunsystem stärken. Eine gestörte Darmflora hingegen schwächt die körpereigene Abwehr.

7. Sauna oder Wechselduschen

Regelmäßige Saunagänge sind nicht nur sehr entspannend, sie härten auch das Immunsystem ab. Wie auch beim Fieber steigt während des Saunagangs die Körpertemperatur um 1 bis 2 Grad Celsius an – Bakterien und Viren sollen dadurch abgetötet werden. Außerdem wird durch sie Hitze die Durchblutung gesteigert und mit dem Schwitzen der Körper entschlackt. Für jeden zu Hause durchzuführen sind Wechselduschen. Diese härten den Organismus ab und fördern die Durchblutung.

8. Immun-Booster aus der Natur

Es gibt viele Helfer aus der Kräuterküche. Gerade in den letzten Jahren erlebt die Zistrose einen wahren Hype. Diese Polyphenolreiche Pflanze ist in der Volksheilkunde Griechenlands seit der Antike bekannt. Sie wirkt antioxidativ, antiviral und antibakteriell und leistet eine guten Beitrag für das Immunsystem. Aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) kommt die Tragantwurzel, auch Astragalus genannt. Dort wird sie klassisch als Stärkungsmittel bei Energiemangel eingesetzt. Ihre Inhaltsstoffe weisen eine entzündungshemmende und immunstimulierende Wirkung auf. Acerola ist das natürliche Vitamin C aus der Acerolakirsche und zeichnet sich durch eine gute Aufnahme aus. Echinacea-Präparate werden zur Stärkung der körpereigenen Abwehr bei grippalen Infekten oder fieberhaften Erkrankungen der oberen Atemwege eingesetzt. Die Pflanze gilt als traditionelles pflanzliches Arzneimittel. Alle angeführten Pflanzen gibt es in Form von Tee, Kräuterextrakten oder Kapseln in der Apotheke.

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