Low-Carb Diäten sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Logisch: Weniger Kohlenhydrate bedeuten meist auch weniger Zucker. Dadurch wird weniger Fett angesetzt. Das ist alles richtig: doch zu viele Kohlenhydrate haben noch einen viel schwerwiegenderen Nachteil: Sie machen uns nicht nur dick, sie sind auch gefährlich!

Der Teller Nudeln oder das dicke Butterbrot können langfristig dazu führen, dass unser Risiko für schwere Krankheiten wie Alzheimer oder Diabetes deutlich ansteigt.

Entzündungen sind die Ursache für viele Erkrankungen

Eine Entzündung funktioniert im Prinzip so: Unser Körper wird von einem bestimmten Reizstoff angegriffen und aktiviert das Immunsystem. Er ruft eine Entzündung hervor, um sich vor diesem Stoff zu schützen. Dabei erzeugt unser Körper verschiedene giftige Chemikalien, die die Reizstoffe bekämpfen sollen. Diese sind aber auch für unsere eigenen Zellen schädlich, daher sollten Entzündungen immer nur lokal und von kurzer Dauer sein.

Hält eine Entzündung länger an, kann sie sich durch den Blutkreislauf in andere Körperregionen ausbreiten. Und dabei kann sie z.B. nicht nur unsere Gelenke angreifen, sondern auch unser Gehirn nachhaltig schädigen. Der chemische Prozess, bei dem Stress, Umweltgifte oder ungesunde Nährstoffe zu einer Entzündung führen, wird Oxidierung genannt. Diese kann Gefäßerkrankungen, Diabetes, Alzheimer und andere Krankheiten hervorrufen.

Diabetiker haben quasi mit einer dauerhaften Entzündungsgefahr zu kämpfen. Mittlerweile wird auch der Zusammenhang zwischen Diabetes und Alzheimer immer mehr bekannt. Einige Wissenschaftler bezeichnen Alzheimer heute sogar als “Typ 3 Diabetes”.

Kohlenhydratreiche Lebensmittel sind für viele Entzündungen verantwortlich

Besonders gefährlich ist tatsächlich ein Eiweiß: das Klebereiweiß Gluten. Es ist in fast allen Produkten auf Getreidebasis enthalten. Ein weit verbreitetes Gesundheitsproblem, das durch Gluten verursacht wird, ist die Zöliakie, die auch als Glutenunverträglichkeit bezeichnet wird.

Doch auch Menschen, die nicht unter einer Unverträglichkeit leiden, sollten versuchen, möglichst auf Produkte mit Gluten zu verzichten, den es ist aus neurologischer Sicht mehr als bedenklich. Außerdem macht uns Gluten auch abhängig. Deshalb empfinden wir so eine große Befriedigung, wenn wir z.B. einen Donut oder ein Groissant essen.

Exzessiver Konsum von glutenhaltigen Nahrungsmitteln und Kohlenhydraten schaden unserem Geist und Körper.

Unsere Ernährung beeinflusst unsere Gehirnleistung

Die Leistung des Gehirns lässt mit dem Alter eben nach. Das stimmt aber so nicht. Unser Gehirn wird im Alter langsamer und vergesslicher, weil wir uns dann bereits jahrzehntelang falsch ernährt haben.

Es gibt bestimmte Gene, die die Neurogenese, also die Bildung von neuen Nervenzellen im Gehirn, kontrollieren. Dabei spielt ein spezielles Protein, das BNDF (von brain-derived neurotrophic factor), eine entscheidende Rolle. Es schützt auch bestehende Zellen und regt sie dazu an, neue Verbindungen zu entwickeln. Die gute Nachricht: wir können durch die richtige Ernährung dafür sorgen, dass unser Körper mehr BNDF produziert.

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Die Vitamine des B-Komplexes sind an einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen beteiligt und unterstützen besonders unser Nervensystem.

Zucker und Gluten können auch psychologische Probleme verursachen

Zu viele Kohlenhydrate verschlechtern nicht nur unsere Gehirnleistung, sondern können auch ganz andere mentale Probleme hervorrufen. Krankheiten wie ADHS, Angststörungen, das Tourette-Syndrom, Migräne oder Autismus werden mittlerweile mit Kohlenhydraten in Verbindung gebracht. Gerade Angstzustände werden oft durch eine Glutenempfindlichkeit hervorgerufen. Dafür verantwortlich ist vor allem Cytokin, ein kleines Protein, das Zellen in Entzündungsregionen transportiert. Gleichzeitig ist das Cytokin dafür zuständig, die Produktion von Neurotransmittern wie Serotoin zu blockieren, was wiederum unsere Stimmung reguliert. Je mehr Entzündungen durch Gluten verursacht werden, desto mehr Cytokin produziert der Körper. Der Serotoninspiegel sinkt und unsere Emotionen geraten außer Kontrolle.

Es ist nie zu spät für eine Ernährungsumstellung

Die gute Nachricht ist, dass wir unseren Lebensstil ändern und damit für geistige Gesundheit bis ins hohe Alter sorgen können. Eine Fastenkur ist eine gute Gelegenheit seine Ernährung umzustellen und so etwas für die Zell-Entschlackung, auch Autophagie genannt, zu tun.

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Quelle: Buch – Dumm wie Brot – Wie Weizen schleichend Ihr Gehirn zerstört.
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